Schmuck und Kunst - ÖEV

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Email & Schmuck/Kunst
Die Kunst zu emaillieren - wer hat sie erfunden?
Man weiß es nicht. Aber sie ist alt, schon in den frühen Kulturen hat man sie gekannt. Aus Ägypten weiß man von emaillierten Wänden des Palastes Ramses´III. im Nildelta, deren aufgeschmolzene Farben türkis, kobaltblau, smaragdgrün und purpurn leuchteten.
Man weiß, dass im Fernen Osten, in Indien sowie in China, schon früh und mit großem Können emailliert wurde. Es lässt sich also mit wenigen Worten eine geradlinige Geschichte der Kunst zu emaillieren nicht schreiben, denn sie ist an vielen Orten der Erde unabhängig voneinander entstanden. Drei verschiedene Techniken wurden neben vielen Abarten und Vermischungen ausgeübt. Man bezeichnet sie mit Doppelnamen, die allen Emailkennern geläufig sind: Zellen- oder Kapselschmelz, Gruben- oder Füllungsschmelz, Limosiner oder Maleremail.

Heute verwenden Kunsthandwerker jede dieser Techniken - oft in wirkungsvoller Verbindung miteinander. Seine größte Bedeutung hat Email heute aber nicht mehr in der künstlerischen Anwendung, sondern für Industrie-, Wirtschafts- und Verbrauchsgüter. Auch die modernen Emailliermethoden gleichen in nichts mehr den kunsthandwerklichen der Vergangenheit. Geblieben aber ist das Email selbst, mit seiner Besonderheit und seinem unzerstörbaren Glanz.

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